Tour de Duisburg 2018

Dieser Wochenendtrip soll mich zu den Stätten meiner Kindheit zurückbringen.

Samstag, 28.4.2018:

Diesmal fahren wir erst Samstag Morgen los. Freitag Nachmittag vor eine langen Wochenende durch den Pott zu fahren erschien uns nicht so erstrebenswert. Um 11:00 kommen wir los, so dass wir schon um 13:00 am ersten Ziel sind, dem Entenfang an der Grenze zwischen Duisburg und Mühlheim. Nix los hier. Der Steg für den Bootsverleih ist abgebaut, den Angelverein gibts aber noch. Und den Campingplatz auch. Wir machen uns nach einer kurzen Pause daran, genau wie ich früher mit Oma und Opa, den See zu umrunden. Auf halber Strecke gibt es eine kleine Bude, sowas wie ne Stammkneipe unter freiem Himmel. Die hat also auch überlebt. Nach einer Bratwurst geht es weiter, mal gucken ob der Modellbootsteg noch da ist. Ist er nicht, man kann nicht mal mehr erahnen wo der mal war. Kurz vor dem Parkplatz wird der Weg nochmal recht uneben, so dass ich Ari teilweise mitsamt Kinderwagen tragen muss. Am Auto angekommen machen wir uns wieder auf den Weg. Ich zeige Mona den Sportpark Wedau mit Regattabahn, Fussballstadion und allem was da noch drum herum ist. Das Ziel ist die Sechs-Seen-Platte in Wedau. Dort wollten wir eigentlich übernachten, aber das ist uns doch zu suspekt. Hier stehen zwar einige Wohnwagen und -mobile, die scheine aber nicht unbedingt Campern zu gehören. Wir machen auch hier einen Spaziergang, schauen uns die Tauchstelle am Wambachsee an (keiner da) und machen uns dann wieder auf die Socken. Die App hat einen Stellplatz in Mühlheim gefunden, schön ruhig im Wohngebiet. Hier bleiben wir. Abends grillen wir noch das Fleisch, das wir im Supermarkt um die Ecke besorgt haben.

Sonntag, 29.4.2018:

Der Morgen beginnt mit Regen, aber das stört uns wenig. Ich hab es noch geschafft den Grill vorher reinzuholen. Wir haben ja Zeit, so kommen wir erst gegen Mittag los. Wir fahren zurück nach Duisburg, über die Innenstadt und Ruhrort nach Meiderich. Hier haben Oma und Opa gewoht. Sieht noch fast so aus wie früher. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zum Landschaftspark Nord. Das ist ein stillgelegtes Stahlwerk was zum Freiluftmuseum wurde. Man kann sogar auf einen alten Hochofen klettern. Zu dumm das unsere Kamera zu Hause liegt. So gibt es nur Handybilder. Abends werden noch Steaks gebraten, dazu gibt es Spargel. Da wir Sonntag Abend haben verzieht sich die Stadtjugend auch bald, so das wir mit ein paar anderen Mobilen den Platz für uns haben.

Montag, 30.4.2018:

Die Nacht war unruhig. Es zog ein kräftiges Gewitter über uns und einige Mal rumste es schon ganz ordentlich. Auch der nächste Morgen empfing uns mit Regen. Da wir aber zum größten Zoogeschäft der Welt wollen, stört der Regen nicht wirklich. Hier bekommt man einen Knall. Es gibt wirklich alles. Hund, Katze, Maus, Grille, Schlange, Fisch, Huhn, Hamster, Gecko, Schildkröte, Varan, Schnecke, Krebs, Languste, Anemone, Koralle, Papagei, Vogel, ... . Nur das Futter für unsere Gourmetkatze haben sie nicht. Trotzdem gehen wir natürlich nicht mit leeren Händen. Danach fahren wir noch kurz beim Baumarkt vorbei, um die verloren gegangene Kette des linken Schmutzfängers zu ersetzen. Hier machen wir auch erstmal Pause und erholen uns von der stickigen Luft beim Zoogeschäft. Am späten Nachmittag fahren wir über Homberg nach Rheinhausen, wo mein anderer Opa gewohnt hat. Dann fahren wir wir noch zum Toeppersee, da war ich früher auch öfter. Auch in der DLRG war ich hier. An der Wasserskianlage überlegen wir kurz, ob wir hier bleiben wollen, finden die Idee aber nicht so dolle. Der Streifenwagen der hier am A... der Welt Patrouille fährt verheißt nichts Gutes. Also packen wir nur kurz den Möppel aus um die Batterie wieder etwas zu laden und nach einer Stunde machen wir uns auf den Weg nach Moers, auf den Stellplatz am Solimare. Da die Schranke fehlt, erübrigen sich auch die 6,50€. Hier bleiben wir für heute Nacht, auch wenn hier, wie schon den ganzen Tag, eine steife Brise weht und Manni ganz schön durchgeschüttelt wird.

Dienstag, 1.5.2018:

Und wieder eine unruhige Nacht. Es stürmt und schüttet ordentlich. Zum aufstehen verzieht sich der Regen. Ich dreh erstmal ne Runde um das Freibad, dann gibt's Frühstück. Gegen Mittag drehen wir noch eine ausgedehnte Runde durch den Moerser Stadtpark und fahren dann zu meinen Eltern, die auch in Moers wohnen. Auf dem Weg dahin fahren wir noch bei meiner alten Schule vorbei. Sieht bis auf Kleinigkeiten wie neue Farbe noch aus wir früher. Um kurz nach Vier machen wir uns auf den Heimweg, so das wir gegen kurz nach Sechs zu Hause sind. Noch schnell die wichtigsten Sachen ausgepackt, der Rest kommt dann in den nächsten Tagen.