Woche 3, Frankreich / Spanien

Montag, 14.1.2019:

Die Nacht war stürmisch, aber ansonsten ruhig. Nachdem wir noch lange mit Michael gefrühstückt haben, muss er leider schon wieder los. Die Zeit drückt. Wir spülen noch, und machen uns dann auf den Weg zu einem Wohnmobilhändler, der das Dach neu abdichten soll. Aber der hat Montags zu. Also machen wir uns gleich auf den Weg nach Pamplona. Da müssen wir aber erst ein paar Ausläufer der Pyrenäen überwinden. Manni hat ganz gut zu kämpfen. Wir kommen am Nachmittag an und haben einen Stellplatz in der Nähe der Altstadt gefunden.

Dienstag, 15.1.2019:

Die Sonne scheint und wir lassen uns erst mal richtig durchwärmen. Nach dem Mittag machen wir uns dann auf in die Altstadt. Dummerweise ist die mal wieder auf einem Berg. Aber die Anstrengung lohnt sich. Wir schlendern durch die Stadt, besuchen die Kathedrale mit Kloster und gehen danach noch in ein Café. Dann gehen wir den Berg wieder runter. Manuk hat ganze Arbeit geleistet, Auto ist noch da ;) .

Mittwoch, 16.1.2019:

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht fahren wir weiter. Am örtlichen Versorgungspunkt bekommen wir kein Wasser, es ist Winter. Also erst mal einkaufen und dann zu einem anderen Platz. Hier gibt es Wasser, aber Druck auf der Leitung ist was Anderes. Es dauert über eine Stunde bis die Tanks voll sind. Zum Glück ist es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, den Bardenas Reales. Dort angekommen gehen wir kurz ins Besucherzentrum und holen uns eine Karte und starten schon mal die erste Erkundung. Für die Übernachtung fahren wir aber wieder aus dem Park raus, nach Arguedas. Hier gibt es einen Stellplatz direkt unterhalb alter Höhlen. Nachts sind diese sogar farblich beleuchtet.

Donnerstag, 17.1.2019:

Die Nacht war sehr ruhig, nur es regnete etwas. Mona hatte gleich wieder den Eimer am Start, aber es kam zum Glück nichts durch. Die versprochene Sonne machte sich auch erst etwas rar, kam dann aber doch raus. Heute sind wir dann den ganzen Tag durch den Naturpark gefahren und es gibt zum Glück einige Schotterstraßen. Das macht Spaß. Und zu sehen gab es auch genug, heute sogar mit Sonne. Beschreiben kann man es am Besten mit Mini-Monument-Valley. Aber seht selbst.

Freitag, 18.1.2019:

Morgens schauen wir uns die Höhlen noch mal genauer an. Bis vor 16 Jahren waren sie noch bewohnt, bevor der Berg wegerodiert war. Innen ist es sehr wohnlich gestaltet und man kann sich gut vorstellen, das das im Sommer ein gutes Klima hat. Danach kommt wieder ein Fahrtag, wir fahren an Zaragosa vorbei Richtung Mittelmeer. Übernachten tun wir in Alcaniz.

Samstag, 19.1.2019:

Nun soll es endlich zum Mittelmeer gehen, wir brechen zeitig auf. Nachdem wir die Berge überwunden haben, kommen wir ins Ebrodelta. Hier scheint die Sonne und es ist warm. Der angepeilte Campingplatz ist natürlich geschlossen, aber direkt am Strand. Auf diesen können wir dann auch drauf fahren und die Sonne genießen. Nach einiger Zeit brechen wir zum Stellplatz auf. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Beobachtungsturm vorbei. In dem Wasser drum herum stehen viele Vögel. Mona traut ihrem Augen nicht, aber die sind rosa. Flamingos. In freier Wildbahn. Das haben wir noch nie gesehen.

Sonntag, 20.1.2019:

Heute ist das Wetter nicht so gut, nachts hat es sogar etwas geregnet. Also machen wir Haushalt und kochen auch mal wieder Brei für Ari. Dabei wird der Deckel vom Einmachglas abgesprengt und Mona bekommt heißen Brei ins Gesicht. Und das Auto ist von innen gesprenkelt. Zum Glück ist nicht mehr passiert.